paravent

Städtebau
Das neue Banklokal tritt klar als Einbau in Erscheinung, welcher sich in das Sockelgeschoss des bestehenden Hauses am Bahnhofsplatz Schüpfheim „einnistet“.


1. Eingang über Eck: Der Eingang in das Banklokal wird neu an der Gebäudeecke geplant. Er löst sich von der Axialsymmetrie des Hauses und
besetzt dessen exponierte Ecke. Der neue Eingang wird exklusiv der Raiffeisen-Bank zugeordnet. Es entsteht ein gedeckter Aussenbereich als Vorraum zum Banklokal.


2. Sockel: Die Fassade des Sockelgeschosses wird im Bereich der ehemaligen Eingänge ergänzt. Die Kontinuität des Sockels gewährleistet den Gesamtzusammenhang des Hauses und klärt das Erscheinungsbild des Gebäudes.


3. Haus im Haus: Unser Projektvorschlag deutet den Sockel zu einer Arkadenkulisse um: Als ein Haus im Haus nistet sich die neue Bankfiliale hinter der Lochfassade ein. Die in der Gegend verbreitete Ornamentik der hölzernen Fassaden und Geländer dient dabei als inspirative Referenz für die Gestaltung des Vorhangelementes. Das Projekt wird dadurch mit dem Ort und seiner lokalen Bautradition verwurzelt.


Architektur
Hauptraum und Holzvorhang: Hauptelement der Architektur ist der unterschiedlich transparente Holzvorhang, welcher als vertikales Band alle
Räume des neuen Banklokals umschliesst. Er leitet die Kunden in den Hauptraum im Inneren der Bank. Die Innenräume werden vom Holzvorhang wie von einer sanften, schützenden Hülle umgeben. In Abhängigkeit der erforderlichen Diskretionen, passt sich der Rhythmus der Holzlamellen den Raumnutzungen an. Ein subtiles Spiel aus Transluzenz und Transparenz entsteht.

code

paravent

projekt

raiffeisen bank branch, schüpfheim ch

typ

studienauftrag

grösse

250 m2

budget

1'460'000 CHF

bauherr

raiffeisenbank ch  

zusammenarbeit

rolf nimmrichter, corporate design and architecture
michael graf architektur + baurealisation

ort

schüpfheim, ch

jahr

2007